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Die Zukunft des Elektromotorrad-Rennsports

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Dieser Eintrag gehört zur Messe in Leipzig 2012.


Von Daniel Große



Was gehört zu einem Motorradrennen? Richtig: Heißer Asphalt oder wahlweise eine staubig bis matschige Piste. Und der Geruch von Gummi und Sprit. Womit wir beim Thema wären: Gehört blauer Dunst aus dem Auspuff heutzutage wirklich noch dazu, wenn man sich im Motorradsport messen will? Oder sollte uns der Klimawandel und der daraus resultierende Energiewandel nicht auch im Motorsportbereich zu einem Umdenken anregen?

Bereits der bekannte chinesische Philosoph Konfuzius wusste etwa 500 vor Christus: „Wer nicht an die Zukunft denkt, wird bald Sorgen haben.“ Getreu dieser Aussage hat sich auch die MÜNCH Motorrad Technik aus Würzbug hohe Ziele gesteckt: Der Elektromotorrad-Hersteller will die Attraktivität dieses Rennsegments für die Zuschauer erhöhen. Außerdem soll das eigene E-Bike zur straßenfähigen Maschine ausgebaut werden. Und zusätzlich will man den dritten Weltmeistertitel in Folge holen.

„Mit den Erfolgen 2010 und 2011 haben wir uns national und international einen Namen erarbeitet, der gleichermaßen für Innovation als auch für Technologieführerschaft steht“, berichtet MÜNCH-Manager Thomas Petsch. „Darüber hinaus stehen wir aber auch in der Verantwortung, den Elektro-Motorradrennsport auf ganzer Ebene zu fördern und für den Zuschauer und für unsere Fans attraktiver zu gestalten. Mit dem ‚MÜNCH TTE 2 Production Racer’ haben wir dafür eine geeignete Möglichkeit entwickelt“, sagt er.



Durch dieses in Kleinserie handgefertigte MÜNCH-Rennmotorrad erhalten interessierte Teams die Möglichkeit, bei wettbewerbsfähiger Technik an den Rennen der emissionsfreien Rennserien der TTXGP und FIM teilzunehmen. „2012 werden wir nur wenige Production Racer anfertigen“, beschreibt Chefentwickler Thomas Schuricht das Vorhaben. „Andere Teams können somit unsere Technik leasen und die MÜNCH TTE 2 dazu nutzen, ihre eigenen Sponsoren anzuwerben und in den jungen Rennserien ganz vorn mitzufahren. Zusätzlich unterstützen wir sie bei der Wartung und Feinabstimmung der Motorräder.“

Bei Teammanager Thomas Petsch besteht kein Zweifel daran, dass dieses Konzept zu mehr Zuschauerattraktivität führen wird: „Durch die erhöhte Teilnehmerzahl und das ausgewogenere Teilnehmerfeld wird es mehr spannende Zweikämpfe auf der Strecke geben.“ Gleichzeitig dürfte dies auch für eine deutlich höhere Medienpräsenz sorgen – was wiederum ebenfalls der Elektromobilität und somit MÜNCH zugutekommt, denn finanziert werden das Team und die Entwicklung derzeit hauptsächlich über Sponsorengelder.

Die Grundsteine für eine erfolgreiche elektrisierende Zukunft hat MÜNCH gelegt, jetzt gilt es, die weiteren Vorhaben in die Tat umzusetzen. Oder wie Konfuzius sagen würde: „Ist man nicht fleißig in der Jugend, wird man im Alter traurig sein.“

MÜNCH findet Ihr natürlich auf der Motorrad Messe Leipzig.


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