Ein kleiner Teufel auf zwei Rädern. Die Ducati Diavel.
In Leipzig sorgte der Power-Cruiser der italienischen Motorrad-Spezialisten für jede Menge Blicke und Blitzlichter. Dabei ist die neue Maschine nicht nur mächtig schick, sondern auch mächtig kraftvoll.
Und so resümiert Roman Büttner im Fahrtbericht des SPIEGELs zur Diavel: “Der Fahrer braucht vor allem eines: Selbstbeherrschung”, denn wer will kann den schicken Diabolo auf bis zu 255 km/h beschleunigen.
Insgesamt 5000 bis 6000 Einheiten pro Jahr will Ducati von seiner neuen Diavel weltweit verkaufen. Damit würde das neue Bike etwa 15% des Gesamtabsatzes der Italiener ausmachen. Ein forscher Plan .. aber für diejenigen, die über die Anschaffung eines neuen Bikes nachdenken und rund 16.600 Euro investieren können, dürfte die 162 PS starke Italienerin sicherlich zu den Kauffavoriten zählen. Und wem das doch etwas zu viel ist – zu viel PS, zu viel Italien, zu viel Geld – der kann sich die Diavel zumindest ja mal ansehen. In Leipzig stand sie bereits und auch auf der MOTORRÄDER DORTMUND wird sie sicherlich wieder zum Höhepunkt des Ducati-Standes ..
Über kaum etwas diskutieren Auto- wie Motorrad-Fahrer so gern wie Formen und Farben. Der eine will etwas Gediegenes, der andere etwas Abenteuerliches oder Aggresives. Lieber in weiß, schwarz oder … violett.
So wie die diese Monster 696 ABS.
Während die eine Frau unter Kopfschütteln ihres Mannes zur zweiten Generation der Monster stürmt um auf dem lila Ungetüm Probe zu sitzen, merkt einen Meter weiter eine andere Dame an, sie würde nur unter Zwang dort Platz nehmen: “Ich würde den Farbroller nehmen und sie schwarz malern”. Zum Glück ist man ja frei bei der Wahl der Lieblingsfarbe. Und an Formen und Farben mangelt es hier auf der Messe nun wahrlich nicht.
Dritter und leider schon letzter Tag der Motorrad Messe Leipzig. Aber noch genügend Zeit für zwei Superlative.
Die stärkste Maschine der Messe
Die Triumph Rocket III Roadster bringt 2,3 Liter Hubraum auf die Waage. Der Dreizylinder bietet 221 Newtonmeter Drehmoment.
Die teuerste Maschine der Messe
Eigentlich hatte Ducati angekündigt, die 1198 R Corse Special Edition mitzubringen. Durch Extras wie einen Aluminiumtank muss der solvente Käufer 39.000 Euro für das Schmuckstück auf die Waage bringen. Statt der 1198 R Corse steht aber nun die 1198 S hier. Die nicht ganz so exklusiv ist, aber trotzdem 25.000 Euro kostet. Wer bietet mehr?
Mein Blog-Kollege Thomas meinte, ich solle diesen Spruch bringen – und ich gehe nun mal fest davon aus, dass Ihr das Videospiel auch kennt. Welches? Na, Streetfighter. Nicht? Nicht so schlimm, viel besser ist vermutlich ohnehin diese Streetfighter hier:
Der Kenner hat’s erkannt – weil er eben ein Kenner ist. Das Baby da oben ist eine Ducati Streetfighter S. Mit brachialen 155 PS, 1,1 Kubik und dem markanten Stahl-Gitterrohr-Rahmen.
Die Streetfighter S und die “normale” Version ohne “S” gibt’s auf der MOTORRÄDER Dortmund zu bestaunen. Und wir verwetten jetzt schon unsere Schwiegermütter, dass vor diesem Kraftpaket hunderte Männer – und sicher auch Frauen – stehen bleiben werden.