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Zwischen gestern und Morgan.

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Dieser Eintrag gehört zur Messe in Dortmund 2012.


Von Daniel Große

Fahrzeuge mit mehr als zwei Rädern sind auf einer Zweiradmesse eher selten gesehen. Mit drei Rädern kommt der Morgan 3-Wheeler daher. Gleich zwei Versionen hat der Oldtimer-Stammtisch Dortmund-Unna auf die Messe gebracht. Wer achtlos daran vorüber läuft, sieht zwar, dass die Fahrzeuge unterschiedliche Farben haben. Der Hinweis, dass zwischen den Dreirädern 75 Jahre liegen, überrascht dann doch viele.



1910 wurde der erste Morgan 3-Wheeler gebaut. Damals gab es einen Bedarf an günstigen und sportlichen Autos. Also nahm der britische Hersteller Morgan einen von S&S veredelten Harley-Motor und baute ihn an die charakteristische Karosserie. In den 1920er Jahren hat der 3-Wheeler zahlreiche Weltrekorde in Sachen Geschwindigkeit aufgestellt. Der Motor des 1937er Modells, das hier in der Club-Halle 7 steht, hat 990 Kubikzentimeter Hubraum und leistet 42 PS. Bis 130 km/h fuhr der Bolide, der einst 107 britische Pfund kostete.



Das 2012er Modell hat schon andere Werte – und ist mit rund 40.000 Euro in der Grundausstattung wesentlich teurer. 82 PS leistet der 2-Liter-Motor. Bis 185 km/h ist der neue Morgan zugelassen. In 4,5 Sekunden soll er von 0 auf 100 beschleunigen. Heute kaufen vorwiegend Liebhaber englischer Sportwagen den 3-Wheeler, die früher vom Wartungsaufwand der alten Autos abgeschreckt wurden.



Der Auftritt des neuen Modells ist eine kleine Sensation auf der Motorradmesse Dortmund, denn noch sind in Deutschland nicht mal eine Hand voll 2012er Morgans verkauft; die offizielle Präsentation hierzulande erfolgt erst noch.


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