Fette Bässe in Halle 6: Die Mobile Electronics, die Sonderschau zu Audio, Video und anderer Elektronik im und am Auto, Motorrad, Boot etc., zieht einen regelrecht magisch an. Hier lässt man sich den Bauch von Bässen massieren, staunt über Autos mit mehr Videoplayern als PS oder probiert die neuesten Navi-Geräte aus. Das sollte man gesehen haben!
Außerdem heute ein Muss:
14 Uhr, Halle 3b bei Honda: Max Neukirchner
mehrmals täglich vor Halle 4: Globe of Speed – verrückte Männer in einer Stahlkugel
Was wären die etablierten Marken ohne die Veredler. Sicher, eine BMW “von der Stange” hat schon ihre Reize. Der Tuner Raul aus dem Saarland macht aber richtige Leckerbissen draus. Zusammen mit dem Oberflächenspezialist Polichrom stellt Raul drei Motorräder auf der Dortmunder Messe aus. Alle Boxer-Motorräder, zwei BMW R 1200 S und eine neue 2010er R 1200 GS, haben nicht nur ein Optik–Paket erhalten, sondern auch Leistung satt.
Aber es gibt noch mehr beim BMW-Tuner: Geschäftsführer und Motorradenthusiast Manfred Raul hat sich in den vergangenen Jahren mit Problemen und Schwachpunkten der BMW-Boxer auseinandergesetzt und Lösungen geschaffen. So haben Boxer-Fahrer aus der ganzen Welt die leichten, aber sehr empfindlichen Boxer-Ventildeckel bemängelt, die schon bei einem kleinen „Umfaller“ für das Ende einer Motorrad-Tour sorgen. Dieses bekannte Problem löste Manfred Raul mit optimierten Ventildeckeln, die aus hochfestem Aluminium “aus dem Vollen” gefräst werden. Im Vergleich zu dem Serien-Druckgußdeckel aus einer Magnesiumlegierung hat dieses hochfeste Aluminium die Festigkeit von Stahl – bei 65% weniger Gewicht. Zusätzlich eingefräste Kühlrippen sorgen außerdem für eine bessere Motorkühlung. Ein weiterer Clou sind die wechselbaren Sturzpads aus verschleißfestem Kunststoff. Die Deckel für die 1100er-, 1150er- und 1200er-Modelle (auch HP2) sind in verschiedenen Eloxalfarben erhältlich und können mit Original-Schrauben und Dichtung montiert werden.
Edelstahl, Titan und Karbonfaser sind die Materialien, aus denen die Auspuffanlagen der Marke Cumotech bestehen. Der deutsche Importeur Vetter bringt diese individuellen Teile zur Motorradmesse Dortmund mit. Das Besondere: Durch die Farbkombinationen schwarz, grau und rot lässt sich ein neuer Look entwickeln, den man so recht selten sieht. Die Anlagen werden je nach Kundenwunsch gefertigt und müssen für den Straßeneinsatz derzeit noch einzeln genehmigt werden. An einer Rahmenvereinbarung mit einem Überwachungsverein werde derzeit gearbeitet.
Premiere feierten die Cumotech-Endrohre auf der Motorradmesse Leipzig im Januar – jetzt sind sie auch in Dortmund zu sehen. In Halle 6, Stand 692.