Dortmund 2011, Service | 17.02.2011, 11:39 Uhr

Neben dem technisch einwandfreiem Zweirad ist die Motorradbekleidung der wichtigste Sicherheitsaspekt für Biker – sie ist es, die im Notfall entscheidet ob der Kontakt mit Asphalt oder anderem Verkehrsteilnehmer glimpflich oder böse endet.
Pünktlich zum Auftakt der Motorrad-Saison 2011 hat die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) die Broschüre „Motorradbekleidung von Kopf bis Fuß“ mit wertvollen Tipps herausgegeben. Gemeinsam mit dem Instituts für Zweiradsicherheit (ifz) fasst die GTÜ alle wichtigen Fragen rund um Helm, Textilien und sichere Materialien, Handschuhe, Motorradstiefel und Regenbekleidung zusammen. Vor allem Motorrad-Neulinge sparen hier wegen der Kosten für den Führerschein und das erste eigene Motorrad oft an der falschen Stelle.
Die Broschüre ist rund 40 Seiten dick, doch das Lesen lohnt. Ihr könnt sie euch (neben vielen anderen) kostenlos unter http://ratgeber.gtue.de als PDF herunterladen.
Kommentare deaktiviert
Allgemein, Dortmund 2010, Service | 02.03.2010, 08:48 Uhr
Wie fährt man eigentlich “gut und sicher” Motorrad? Eine Frage, die nicht nur Einsteiger beschäftigt, sondern auch geübte Fahrer. Zur MOTORRÄDER Dortmund kommt jetzt ein Film, die Euch eben dies zeigt. Produziert wurde die zweistündige Dokumentation vom Essener Institut für Zweiradsicherheit, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Redaktion der Zeitschrift MOTORRAD.
Der Film zeigt in zehn Themenblöcken alle Aspekte für ein sicheres Fahren, bei dem der Spaß trotzdem nicht zu kurz kommt. Selbst ausgebuffte Profis können auf unterhaltsame Weise für ihre Sicherheit hinzulernen, wie Europas größte Fachzeitschrift “MOTORRAD” bestätigt. “Selbst für unsere Redaktion gab es noch vieles Neues zu erfahren”, so Chefredakteur Michael Pfeiffer im Vorwort des Booklets der DVD.
Ab Donnerstag kann der Film online bestellt werden. Oder Ihr kommt am Stand des Institutes für Zweiradsicherheit vorbei.
Kommentare deaktiviert
Aussteller, Leipzig 2010, Technik | 20.01.2010, 11:04 Uhr

Wenn Biker und Autofahrer kollidieren, geht das oft böse aus. Manchmal reicht aber auch schon ein Sturz durch Nässe oder andere Umstände, um schmerzhafte Verletzungen davon zu tragen. Diesem Problem nimmt sich der Airbag für Biker von Hit-Air an. Dieser sitzt direkt am Fahrer und plustert sich noch während des Sturzes auf, um Prellungen oder schlimmeres zu vermeiden.
Das System besteht aus einer Jacke, einem Spiralkabel und einer CO2-Kartusche. Letztere sitzt so in der Jacke, dass Fahren und Bewegungen ohne Beeinträchtigungen möglich sind, sagt der Hersteller. Das Spiralkabel mit seinem Stecker, dem so genannten Keyball, steckt auf der einen Seite an der Jacke und auf der anderen Seite am Motorrad. Löst sich diese Verbindung abrupt, aktiviert sich das Airbagsystem, pustet sich die Jacke auf und mildert so Stürze ab. Ein ungewolltes Auslösen des Airbagsystems beim normalen Absteigen wird dadurch vermieden, dass das System erst bei einer Zugkraft von 30 kg auslöst. Wenn der Fahrer absteigen möchte und vergessen hat, sich abzuschnallen, spürt er deutlich den Widerstand des Spiralkabels. Ein ungewolltes Auslösen erfolgt also nicht.
In weniger als 100 Millisekunden löst der Airbag aus, in 400 Millisekunden soll die Jacke mit Luft gepolstert sein. Geschützt werden Lenden- und Kreuzbeinbereich, Rücken- und Rippenregion. Ein zusätzlicher Airbag im Halsbereich schützt die Halswirbelsäule. Einmal zum Einsatz gekommen, kann die Jacke wiederverwendet werden, sofern sie nicht beschädigt worden ist. Neue Kartusche einschrauben, fertig.
Ganz billig ist die Sicherheitsjacke nicht – 500 Euro müssen auf den Tisch gelegt werden. Dafür gibts dann zwei CO2-Kartuschen mit dazu. Zu sehen und zu erleben auf der Motorrad Messe Leipzig, Hale 3, Stand 3043.
Aussteller, Dortmund 2009 | 08.03.2009, 11:05 Uhr
Einige Aussteller geben Euch hier in Dortmund die Gelegenheit, einen kostenlosen und anonymen Sehtest durchzuführen. Anonym, weil keine Daten erhoben werden. Solltet Ihr also wirklich Defizite im Sehvermögen haben, hat das nicht sofort Konsequenzen. Allerdings solltet Ihr Euch dann wohl so schnell wie möglich einem Optiker vorstellen, wollt Ihr weiter sicher am Straßenverkehr teilnehmen.
Unter anderem werden die Sehtests bei der Landesverkehrswacht NRW und der Polizei (beides Halle 7) angeboten.
Kommentare deaktiviert
Aussteller, Dortmund 2009 | 05.03.2009, 16:11 Uhr
Leitplanken sind ein alltägliches Bild auf deutschen Straßen. Die metallenen Abgrenzungen halten Autos im Falle eines Unfalls vor Abstürzen, Kollisionen oder Überschlägen ab. Doch was für Autofahrer zum Lebensretter werden kann, ist für Motorradfahrer brandgefährlich: Im Fall eines Sturzes kann ein Motorradfahrer unter die Leitplanke rutschen und sich schwere Schnittwunden holen – die zum Teil bis zum abtrennen von Gliedmaßen führen können. Die unteren Kanten der Leitplanke können bei den Geschwindigkeiten im Straßenverkehr schnell zur messerscharfen Schneide werden.
Die Initiative MEHRSi setzt sich für den Umbau des Leitplanken-Systems ein, und stattet besonders gefährliche Strecken mit hohen Sturzraten mit einem Unterfahrschutz aus. Die federnde Stahlplanke am unteren Ende der Leitplanke hindert den Fahrer im Fall eines Sturzes zum einen am Durchrutschen und absorbiert außerdem Aufprallenergie.
Das verhindert, dass man bei einem Einschlag wieder zurück auf die Straße geschleudert und womöglich überrollt wird.
Auf der MOTORRÄDER Dortmund stellt sich MEHRSi mit einem eigenen Stand vor (Halle 6, Stand 646), klärt über die eigene Arbeit auf und sammelt Spenden. Mit diesen wirbt der gemeinnützige Verein bei Kommunen für den Unterfahrschutz und konnte auf diese Weise bereits rund 67.000 Meter Leitplanke mit der "Schürze" versehen.

Monika Schwill, Vorstandsvorsitzende des MERHSi, zeigt, wie sich der Verein alle Leitplanken in Deutschland wünscht.