Leipzig 2011: Unter Strom auf zwei Rädern
Aussteller, Leipzig 2011 | 05.02.2011, 13:23 Uhr
Alternative Antriebe sind nicht nur in der Automobilbranche ein heißes Tema. Während die ersten Elektroautos die Straßen erobern rückt das Thema auch bei den Motorradherstellern in den Fokus der Aufmerksamkeit. Dabei scheitert ein pures Elektrobike heute vor allem noch an Gewicht und Preis. Zwar sind die Elektromotoren, die für den Vortrieb sorgen, leistungsstark genug, jedoch sind die Batterien noch zu schwer und teuer.
So schaffen es heute nur Roller als Elektromobile in kleinen Serien produziert zu werden. In diesem Bereich können sich Hersteller von Elektrofahrrädern einiges an Erfahrung holen. Vor allem aber können die schweren Batterien aufgrund des Rollerdesigns besser untergebracht werden und das kleine Antriebsaggregat begnügt sich mit wenig Strom – schließlich kommt es beim Roller weniger auf Kraft und Geschwindigkeit an, als bei einer Rennmaschine. Auch die begrenzte Reichweite – noch benötigt die Aufladung des Akkus ja mehrere Stunden – ist beim Einsatz in metropolen Regionen weniger ein Problem als bei der langen Ausfahrt mit der Reisemaschine.
Elektro also ist im Moment nur da sinnvoll, wo kurze Strecken mit kleinen Maschinen zurück gelegt werden sollen – das ist beim stromtankenden Motorrad nicht anders als beim Auto.
Ins Feld der Elektroroller trauen sich derzeit jedoch nur wenige. Die Anzahl von Angeboten ist überschaubar, auch wenn sie wächst.
Das neuste käuflich zu erwerbende Modell kommt nun nicht von einem der großen Hersteller, sondern von der e-tropolis GmbH. Mehr lesen …

So gibt es unter anderem eine umgebaute Laverda TTX GP zu sehen, die mittels Elektromotor angetrieben wird. Umgebaut wurde das normale Serienmodell vom Veredler
Bei den Motorrollern ist der Elektroantrieb bereits in der Serien-Realität angekommen. Der

