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Prominente Rückkehrer in der MotoGP?

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Von Thomas Gigold

Prominente Rückkehrer in der MotoGP?

Suzuki hat darum ersucht, 2013 bei ausgesuchten MotoGP-Tests mitfahren zu dürfen. Damit kündigen die Japaner quasi indirekt ihre Rückkehr in die Rennserie für 2014 an. Bis 2011 war Suzuki bei der MotoGP vertreten, musste sich dann jedoch trotz allen Erfolgs wegen finanzieller Probleme zurück ziehen. Jetzt scheint sich die Lage verbessert zu haben, weshalb man das Motorsport-Programm neu belebt.

Ähnliche, wenn auch sanftere Signale, gibt es aus Italien. In einem Interview mit der Zeitung „Motosprint“ räumte Aprilia-Technikdirektor Luigi Dall’Igna ein, er könne sich ein Engagement in der MotoGP vorstellen. Hintergrund ist, dass die MotoGP seit einiger Zeit ebenso wie die Moto2 und Moto3 zu [Dorna Sports](http://www.dorna.com/dornacontents_motogp.html) gehört. Sollte Dorna es schaffen, die Reglements der Serien anzugleichen, könnte Aprilia zurück kehren, so die Aussicht Dall’Ignas. Die Italiener waren bis 2004 in der MotoGP vertreten, konnten sich jedoch nie richtig etablieren oder gar Erfolge einfahren. Seit dem konzentriert man sich auf die Zweitaktklassen.

Momentan fahren nur drei Hersteller in der MotoGP mit, Yamaha, Honda und Ducati. Das wird als große Schwäche der Serie angesehen. Das Engagement zweier neuer Hersteller dürfte durchaus für mehr Spannung sorgen – wenn sie konkurrenzfähig sind. Aktuell steht die MotoGP wie die Formel 1 vor einem „Interimsjahr“, denn 2014 wird sich einiges massiv ändern. So müssen die MotoGP-Teams ab 2014 mit einem Einheitssteuergerät von Magneti Marelli an den Start gehen.


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