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Motorrad statt Bühne: Tobias Moretti und Gregor Bloéb auf den Spuren der Rallye Paris-Dakar

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Von Thomas Gigold

Motorrad statt Bühne: Tobias Moretti und Gregor Bloéb auf den Spuren der Rallye Paris-Dakar

Motorrad-Bock statt Bühne: Tobias Moretti machte sich am gestrigen Samstag zusammen mit seinem Bruder Gregor Bloéb auf in ein ganz besonderes Abenteuer. Die beiden Schauspieler nehmen in diesem Jahr am Africa Race teil. Die internationale Rallye wandelt auf den Spuren der berühmt-berüchtigen Rallye Paris-Dakar, welche seit 2009 in Südafrika ausgetragen wird.

Auf den Spuren der Rallye Dakar

Das Africa Race folgt der originalen Route seines namenhaften Vorgängers – 5.796 Kilometer von Nador in Marokko aus. Insgesamt elf Etappen liegen vor den Teilnehmern, quer durch Nordafrika. An seiner Gefährlichkeit hat das „Abenteuer Dakar“ dabei nichts verloren.

Tobias Moretti, der einem Millionenpublikum in der Rolle des smarten Kriminalinspektors Richard Moser in „Kommissar Rex“ bekannt wurde, ist nicht erst seit gestern Motorrad-Fahrer. Als Jugendlicher bestritt er bereits Bergrennen mit 50 und 125 Kubikzentimeter, später dann erkundete er als Hobby den Enduro- und Motocross-Bereich. Zusammen mit seinem Bruder Gregor Bloéb, der vor allem auf österreichischen Bühnen steht, bereitet sich Moretti seit einem Jahr intensiv auf die Teilnahme an der Rallye vor. Zur Seite steht den beiden „Buben“ dabei der Dakar-Seriensieger Cyril Depres – er gewann die zu absolvierende Strecke 2005 und 2007 auf einer KTM. Als Freund, Mentor und Teamchef ist ausserdem Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner mit an Bord des Projektes.

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Harte Vorbereitungen bestimmen den Alltag

„Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke. Mein kompletter Tagesablauf, alles ist darauf ausgelegt“, sagt Bloéb in einem Gespräch mit DiePresse.com über das Vorhaben. Seit einem Jahr stehen die Vorbereitungen für die Rennteilnahmen im Zentrum des täglichen Lebens für die beiden Brüder.
Dass das Rennen jedem Fahrer übermäßig Kraft abfordert, davon kann Kinigadner ein Lied singen. Der Mann, „den von Russland bis Dakar jeder respektiert und kopfschüttelnd bewundert“, wie Moretti ihn im Interview mit der FAZ beschrieb, ist bereits acht mal an der Rallye gescheitert.

„Ich brauch gar keine besondere Motivation, denn was gibt es Schöneres, als mit seinem Bruder ein Abenteuer zu bestreiten?“, schreibt Gregor Bloéb auf seiner Website. Er freut sich auf die elf Etappen. Die erste haben die beiden Abenteuerlustigen gestern erfolgreich gemeistert. Wenn alles glatt geht, kommen die beiden mit ihren KTM-Maschinen am 09. Januar in Dakar an: „Die Flugtickets für die Ehefrauen sind schon gekauft“, verrät Kinigadner auf DiePresse.com. Zweifel, dass seine beiden Helden das Abenteuer bestehen hat er nicht.

Abenteuerlust ist treibende Kraft

Das Abenteuer der beiden Schauspieler wird von Red Bull finanziert. Für Moretti kein Problem, wenn auch durchaus unwirklich, wie er in der FAZ verriet: „Es mag vielleicht naiv wirken, aber ich habe, als ich mich entschieden habe, nie an Kampf gedacht, sondern an die Lust, an die Unvorstellbarkeit der Herausforderung. Dass ich da jetzt mitten in dem Tross sitze und neben mir ein Werksteam mit 20 Leuten und Wahnsinnsaufwand; da muss ich mich schon manchmal kneifen, um aufzuwachen.“

Am 30. Dezember startet das Africa Race in die zweite Etappe.
Was die beiden Österreicher in der Vorbereitung gelernt haben? Im Video zum letzten Trainingscamp in Tunesien verraten es die Beteiligten:

Übrigens: Die ‚originale‘ Rallye Dakar startet am 05. Januar 2013 in Südamerika.

Bilder: Jürgen Skarwan/Red Bull Content Pool


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