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Julia wird das Insta-Girl für Leipzig

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Dieser Eintrag gehört zur Messe in Leipzig 2017.


Von Daniel Große

Ganz ehrlich, Leute: Was war das denn bitte? Als wir die Idee hatten, ein „Casting“ für je ein Instagram-Girl für unsere Messen zu veranstalten, hätten wir nie gedacht, wie sich das Ganze entwickelt. Acht wunderhübsche Damen hatten sich beworben, alle acht sind in die Finalrunde eingezogen und sammelten fortan Likes für ihr Foto.

Vor allem Yamaha-Lady Julia aus Oschatz alias @julia_speedlady89 und MZ-Liebhaberin Lisa Marie aus Torgau alias @lisa_z_b lieferten sich ein Battle, wie wir es uns nie erträumt hätten. Mal lag Julia vorn, mal Lisa, dann wieder Julia, dann holte Lisa wieder auf. Beide teilten ihr Foto an diverse Motorrad-Accounts, sammelten neue Likes, fügten Hashtags hinzu. Teilweise standen die Benachrichtigungen unseres Mobiltelefons nicht still, weil zeitgleich haufenweise Likes für die Fotos eingingen. Ehrlich, Mädels: Ihr habt uns verrückt gemacht, wir lieben Euch jetzt schon dafür.

Aber: Um es kurz zu machen, die Überschrift und das Foto verraten es ja schon: Julia aus Oschatz hat das Rennen gewonnen, mit 1045 zu 973 Likes. Eine knappe Kiste. Julia wird am Messe-Samstag in Leipzig unser Instagram-Girl. Sie übernimmt unseren Instagram-Account an diesem Tag und postet fleißig Bilder von unserer Messe. Damit Ihr wisst, mit wem Ihr es zu tun habt, haben wir sie ein paar Fragen beantworten lassen. Los geht’s:

Wie alt bist Du?
27 Jahre.

Was hast Du gelernt/studiert und was machst Du jetzt beruflich?
Examinierte Krankenschwester und Studium als Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin. Nun bin ich Pflegeberaterin bei einer Krankenkasse.

Seit wann fährst Du Motorrad? Wie bist Du zum Hobby Motorrad gekommen? Was begeistert Dich daran?
Ich habe meinen Führerschein 2015 begonnen und abgeschlossen, nachdem ich bei meinem damals noch neuen Freund als Sozia mitgefahren bin. Ich war sofort begeistert und infiziert. :-) Ich wollte nicht mehr nur mitfahren, sondern selbst die „Freiheit genießen“ und vor allem die Kontrolle über das ganze Geschehen SELBST haben. Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass ich das jemals durchziehe. Als Frau wird man oft nur belächelt, wenn man erzählt, dass man den Motorradführerschein machen möchte bzw. Motorrad fährt. „Das ist doch viel zu gefährlich!“, „Kannst du die Maschine überhaupt halten?“, „Da fährst du aber eine 125er?“ Solche Fragen hört man nur zu oft. Umso cooler finde ich es, allen Zweiflern zu zeigen, dass auch Frauen dazu in der Lage sind, auf großen Zweirädern unterwegs zu ein.

Der Motorradführerschein war definitiv eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Motorradfahren bedeutet für mich mittlerweile sehr viel. Ich kann eigentlich sagen, dass diese Leidenschaft (nicht nur ein Hobby) meinen ganzen Alltag und meine Gedanken bestimmt.

Motorradfahren bedeutet für mich, alles um einen herum zu vergessen und mit dem Motorrad eins zu werden. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, für welches man eigentlich gar nicht die richtigen Worte findet. Ich konnte mir selbst nicht vorstellen, dass ich einmal so verrückt sein werde. Ich glaube, nur Motorradfahrer unter sich, verstehen was die Leidenschaft MOTORRAD wirklich bedeutet. Deswegen ist es auch einer der wichtigsten Punkte, den der Motorradsport mit sich gebracht hat: meine Motorradfreunde. Es ist umso schöner, Ausfahrten in der Gemeinschaft zu unternehmen und in den Pausen Benzingespräche zu führen. Vor allem über die Gruppe „Yamaha MT Freunde Sachsen“ habe ich viele Freundschaften geschlossen. Neben gemeinsamen Ausfahrten werden dort auch Stammtische, Weihnachtsfeiern oder zum Beispiel gemeinsame Messebesuche (wie zum Beispiel wieder der Besuch der Messe in Leipzig) geplant.

Mittlerweile bin ich nicht mehr nur auf der Straße unterwegs, sondern auch auf der Rennstrecke. Zwei Strecken habe ich letztens Jahr besucht (Most, Lausitzring). Dieses Jahr ist mit meinem neuen Motorrad auch bereits wieder etwas geplant. Darauf freue ich mich riesig. Rennstrecke ist einfach etwas anderes. Befreiteres Fahren, da man weiß, es gibt keinen Gegen- und Querverkehr und im Falle eines Sturzes hat man statt einer Leitplanke ein Kiesbett. Die Unfallgefahr ist einfach geringer und man kann sich dort mal so richtig auslassen und auf der Geraden die Höchstgeschwindigkeiten genießen. Durch diese Trainings gewinnt man auch an viel Sicherheit für die Straße.

Welches Motorrad / welche Motorräder fährst Du?
Mein erstes Motorrad war meine geliebte rote Yamaha MT 07 („Bella“). Da ich bei einer Probefahrt eines Supersport-Motorrades auf der Rennstrecke auf den Geschmack eines Sportlers gekommen bin, habe ich mir zu Weihnachten ein neues Motorrad gegönnt und eine Yamaha R6 gekauft. Ich kann es kaum erwarten, bis die Saison beginnt und bin schon ganz aufgeregt was mich mit meinem neuen Motorrad erwartet.

Was willst Du Dir auf der Leipziger Motorradmesse ansehen?
Ich freue mich besonders auf die neuen Motorradmodelle. Außerdem schaue ich gern nach Zubehör für mein Motorrad und neuen Motorradklamotten (bräuchte mal eine neue Kombi). Auch die Shows sind in Leipzig immer klasse. Also alles in allem, kann man einen ganzen Tag wunderbar füllen.

Was hat Dich animiert, bei unserer Aktion dabei zu sein?
Animiert hat mich die Möglichkeit, als „Reporterin“ den Account mit Bildern der Messe zu füllen. Wie man an meinem Instagram Account sieht, liebe ich es, Bilder zu machen und meine Leidenschaft mit Anderen zu teilen. Dann könnte ich mich also so richtig auslassen. :-D

Wow! Also, wir sind schon jetzt begeistert von Julia, wie sieht’s mit Euch aus?

Übrigens: Wer für Stuttgart oder Dortmund noch dabei sein will: Einfach Foto mit dem Hashtag #motolive17 für Stuttgart oder #motodo17 für Dortmund bei Instagram posten. Am morgigen Samstag, den 21.1. nominieren wir die Teilnehmerinnen für Stuttgart, am 13.2. für Dortmund. Wir sind bei Instagram als @zweiradmessen unterwegs.


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