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Geboren, um zu siegen

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Von Daniel Große

Mit der britischen Marke Norton, die in diesem Jahr zum ersten Mal auf der MOTORRÄDER DORTMUND zu finden ist, haben wir einen Hersteller mit echten Racing-Genen am Start. Die Mop’n’Roll-Händler in Köln und Bergisch Gladbach zeigen Euch die aktuellen Modelle der Marke, die am häufigsten die Tourist Trophy (TT) auf der legendären Isle of Man gewonnen hat.

Seit 1913 baut Norton in Birmingham Motorräder. Jahrzehntelang dominierte das Unternehmen nicht nur in Großbritannien die Rennszene. Vor allem eben auf der Isle of Man konnte Norton überzeugen: 18 Mal konnten Fahrer auf Norton-Motorrädern das harte und gefährliche Rennen gewinnen – keine andere Marke war je so erfolgreich. Zahlreiche Zusammenlegungen mit anderen Unternehmen bis zu einer nahezu Einstellung der Produktion zeichneten den weiteren Weg von Norton. Seit Ende 2008 geht es wieder etwas aufwärts: Stuart Garner, Eigentümer des Norton-Rennteams und britischer Geschäftsmann, kaufte die Rechte und alles was dazu gehört. Die neue Produktionsstätte liegt direkt am Donington Park Circuit, einer Rennstrecke am Flughafen East Midlands.

Keine Frage: Auch in Zukunft soll Norton vor allem als Racing-Marke wahrgenommen werden. Einen Teil dazu beitragen kann sicher die neue V4 RR. Im Juni tritt John McGuinness bei der Isle of Man TT auf eben jener Maschine an – nach seiner Verletzung wechselt er also von Honda zu Norton.

Technisch sind die V4-RR und das Schwestermodell V4-SS überragend: Mehr als 200 PS bei 130 Nm Drehmoment leistet der 16-Ventil-Motor. Seit 2017 werden die Modelle gebaut, in noch sehr kleinen Stückzahlen. Rund 33.000 britische Pfund kostet die V4-RR. Das SS-Modell hat einen handgefertigen Alu-Rahmen und kostet noch mal 20.000 Pfund mehr.

Wesentlich straßentauglicher ist die Norton Dominator. 80 PS leistet hier der Motor, der laut MOTORRAD ein bisschen nach Ducati klingt.

Und auch im Café Racer Segment mischt Norton wieder mit. Die Commando 961 Cafe Racer wurde gebaut, um den alten Stil aufleben zu lassen. Dennoch floss viel moderne Entwicklungskunst und entsprechende Komponenten in die Entwicklung, während der klassische Stil weitgehend erhalten blieb.

Ihr findet Norton und die Experten von Mop’n’Roll in Halle 3, Stand 317.


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