Messe-Weblog

Die Zukunft des Elektromotorrad-Rennsports

Leipzig 2012, Technik, Umwelt | 19.01.2012, 14:26 Uhr



Was gehört zu einem Motorradrennen? Richtig: Heißer Asphalt oder wahlweise eine staubig bis matschige Piste. Und der Geruch von Gummi und Sprit. Womit wir beim Thema wären: Gehört blauer Dunst aus dem Auspuff heutzutage wirklich noch dazu, wenn man sich im Motorradsport messen will? Oder sollte uns der Klimawandel und der daraus resultierende Energiewandel nicht auch im Motorsportbereich zu einem Umdenken anregen?

Bereits der bekannte chinesische Philosoph Konfuzius wusste etwa 500 vor Christus: “Wer nicht an die Zukunft denkt, wird bald Sorgen haben.” Getreu dieser Aussage hat sich auch die MÜNCH Motorrad Technik aus Würzbug hohe Ziele gesteckt: Der Elektromotorrad-Hersteller will die Attraktivität dieses Rennsegments für die Zuschauer erhöhen. Außerdem soll das eigene E-Bike zur straßenfähigen Maschine ausgebaut werden. Und zusätzlich will man den dritten Weltmeistertitel in Folge holen.

“Mit den Erfolgen 2010 und 2011 haben wir uns national und international einen Namen erarbeitet, der gleichermaßen für Innovation als auch für Technologieführerschaft steht”, berichtet MÜNCH-Manager Thomas Petsch. “Darüber hinaus stehen wir aber auch in der Verantwortung, den Elektro-Motorradrennsport auf ganzer Ebene zu fördern und für den Zuschauer und für unsere Fans attraktiver zu gestalten. Mit dem ‚MÜNCH TTE 2 Production Racer’ haben wir dafür eine geeignete Möglichkeit entwickelt”, sagt er.



Durch dieses in Kleinserie handgefertigte MÜNCH-Rennmotorrad erhalten interessierte Teams die Möglichkeit, bei wettbewerbsfähiger Technik an den Rennen der emissionsfreien Rennserien der TTXGP und FIM teilzunehmen. “2012 werden wir nur wenige Production Racer anfertigen”, beschreibt Chefentwickler Thomas Schuricht das Vorhaben. “Andere Teams können somit unsere Technik leasen und die MÜNCH TTE 2 dazu nutzen, ihre eigenen Sponsoren anzuwerben und in den jungen Rennserien ganz vorn mitzufahren. Zusätzlich unterstützen wir sie bei der Wartung und Feinabstimmung der Motorräder.”

Bei Teammanager Thomas Petsch besteht kein Zweifel daran, dass dieses Konzept zu mehr Zuschauerattraktivität führen wird: “Durch die erhöhte Teilnehmerzahl und das ausgewogenere Teilnehmerfeld wird es mehr spannende Zweikämpfe auf der Strecke geben.” Gleichzeitig dürfte dies auch für eine deutlich höhere Medienpräsenz sorgen – was wiederum ebenfalls der Elektromobilität und somit MÜNCH zugutekommt, denn finanziert werden das Team und die Entwicklung derzeit hauptsächlich über Sponsorengelder.

Die Grundsteine für eine erfolgreiche elektrisierende Zukunft hat MÜNCH gelegt, jetzt gilt es, die weiteren Vorhaben in die Tat umzusetzen. Oder wie Konfuzius sagen würde: “Ist man nicht fleißig in der Jugend, wird man im Alter traurig sein.”

MÜNCH findet Ihr natürlich auf der Motorrad Messe Leipzig.

Dortmund 2011: Elektrisch-grün unterwegs

Dortmund 2011, Technik, Umwelt | 14.02.2011, 12:46 Uhr

Pedelec

Die MOTORRÄDER Dortmund steht an. Vom 3. bis 6. März dreht sich in der Messe Westfalenhallen wieder alles um die Mobilität auf Moped, Motorrad, Quad und ATV. Über fünfhundert Motorräder wird es in den Hallen 3 bis 7 zu sehen geben. Und einige von denen sind sogar besonders umweltschonend, denn sie fahren elektrisch.
Mehr lesen …

Leipzig 2011: Die Motorrad Messe Leipzig im Überblick

Allgemein, Leipzig 2011, Rahmenprogramm, Service, Technik, Umwelt | 31.01.2011, 08:57 Uhr


Die Motorrad Messe Leipzig findet in diesem Jahr zum 16. Mal statt. Für den schnellen Überblick über alles, was Ihr wissen müsst, gibt es diesen Artikel. Und los geht’s: Mehr lesen …

Kommentare deaktiviert

Dortmund 2009: Roller mit grünem Herz

Aussteller, Dortmund 2009, Umwelt | 06.03.2009, 14:30 Uhr

elektro.jpgDas Thema Umweltfreundlichkeit ist eines, das derzeit nicht nur beim Auto für viel Interesse sorgt. Und so wächst derzeit das Angebot an Elektrobikes.

Mit dem “e-max” bietet Eco-Drome einen Elektro-Roller an, der ideal für den Stadteinsatz ist: Absolut emissions- und lärmfrei, 50ccm mit starkem Drehmoment und einer Streckenleistung von bis zu 90 Kilometer oder 8 Stunden. Gerechnet auf 100 Kilometer “verbraucht” der e-max gerade einmal 50 Cent, dazu kommen größere Wartungsintervalle durch den Wegfall vieler mechanischer Teile gegenüber einem normalen Motor.

Noch ist die Technologie nicht so weit, dass Elektromotoren auch Tourer oder Sportler ausreichend befeuern können. Auch im automobilen Bereich zeigen sich die Leistungsgrenzen derzeit noch. Für Stadtroller oder kleine Motorräder allerdings ist der Elektromotor eine perfekte Alternative. Informieren kann man sich darüber in Halle 3b, Stand b23 oder im Internet.

Kommentare deaktiviert

Dortmund 2009: Roller: Alternative zum Zweitauto

Dortmund 2009, Umwelt | 10.02.2009, 22:50 Uhr

Motorroller erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gerade wegen der Wirtschaftskrise stieg Ende 2008 der Absatz an den kleinen Stadtflitzern mit wenigen Kubik, gleichzeitig gingen die Zulassungszahlen der großen Motorräder weiter zurück. Und es ist zu erwarten, dass der Trend anhält. Kein Wunder, für den Stadtverkehr ist der Roller die perfekte Alternative zum Zweitauto. Keine Parkplatzsorgen, geringer Verbrauch und günstige Versicherungen sind die Gründe. Hinzu kommt, dass die Zweiräder keine Umweltplakette benötigen.

Natürlich bekommt Ihr in Dortmund trotzdem alles zu sehen – kleine und große Bikes.

Kommentare deaktiviert

Dortmund 2009: Italien prämiert die Trennung vom (alten) Motorrad

Dortmund 2009, Umwelt | 10.02.2009, 22:17 Uhr

Die Abwrackprämie ist in aller Autofahrer-Munde. 2.500 Euro bekommen Autobesitzer derzeit vom deutschen Staat, wenn sie sich von ihrem mindestens neun Jahre alten PKW trennen und sich dafür einen Neuwagen kaufen.

Auch in Italien hat das Parlament nun eine solche Abwrackprämie beschlossen. Allerdings gilt diese nicht nur für PKW, sondern auch für Motorräder. So erhält der italienische Biker und Rollerfahrer für die Verschrottung eines Motorrads der Schadstoffklassen Euro 0 und 1 eine Prämie von 500 Euro, bei gleichzeitigem Erwerb eines neuen Euro 3-Motorrads (bis zu 400 Kubik). Was meint Ihr, sollte die Prämie auch in Deutschland auf Zweiräder erweitert werden?

Kommentare deaktiviert

Dortmund 2009: Die Zukunft der Motorräder in Dortmund

Dortmund 2009, Technik, Umwelt | 10.02.2009, 22:10 Uhr

Wenn sich vom 5. bis 8. März die Dortmunder Westfalenhallen für die Messe MOTORRÄDER öffnen, dann erleben die Besucher die Zukunft des Motorradmarktes. Denn auch vor dem Zweirad machen alternative Antriebskonzepte nicht Halt.

laverda-eSo gibt es unter anderem eine umgebaute Laverda TTX GP zu sehen, die mittels Elektromotor angetrieben wird. Umgebaut wurde das normale Serienmodell vom Veredler XXL Racing. Der wassergekühlte Drehstrommotor leistet bis zu 90KW und beschleunigt die knapp 260 Kilo schwere Maschine auf über 200 Stundenkilometer. (Foto: Thomas Schuricht/XXL Racing)


e-maxBei den Motorrollern ist der Elektroantrieb bereits in der Serien-Realität angekommen. Der e-max 110 S schafft 45 Stundenkilometer Spitze und soll eine Reichweite von 90 Kilometern besitzen. Für den Stadtverkehr sicher keine schlechte Sache, zumal nur etwa 50 bis 60 Cent Stromkosten pro 100 Kilometer fällig werden.

Kommentare deaktiviert