“Müssen Sie auch immer eine Jacke anziehen, wenn Ihrer Freundin kalt ist?” – wer kennt ihn nicht, den Spruch von Dieter Nuhr. Trotzdem gibts wohl viele Männer, denen auch ab und zu mal kalt ist. Auf dem Bike logischerweise. Oder als Pilot eines Segelfliegers. Für genau diese Zielgruppen ist die beheizbare Kleidung von Gerbing gemacht.
Das Unternehmen hat beheizbare Handschuhe in diversen Ausführungen im Angebot. Ein erster Probiertest war durchaus überzeugend. Wohlige Wärme an den Händen, die auch bei Winterkälte nicht nachlässt. Möglich macht es der Anschluss an die Batterie oder ein kleiner, tragbarer Akku.
Außerdem gibt’s Jacken, Heizsohlen und beheizbare Unterziehkleidung. Wer alles zusammen anziehen will, kann das natürlich auch. Alle Produkte sind miteinander zu verbinden, es wird dann auch nur ein Batterie-Anschlusskabel benötigt.
Übrigens ist das Ganze nicht nur eine Frage des Wohlbefindens, sondern auch der Sicherheit. Denn wer friert, wird steifer, das Reaktionsvermögen lässt nach, man hat sich und sein Bike nicht mehr komplett unter Kontrolle. Insofern eine gute Erfindung – auch für echte, harte Kerle.
Gleich zwei neue Roller der Oberklasse zeigt KYMCO hier in Dortmund: den Luxus-Scooter Xciting 500 iR ABS Evolution und den Sportroller Downtown 300i und 125i. Beide beeindrucken mit innovativer Technik, jeder Menge Leistung und Komfort.
Der Xciting 500 iR ABS Evo (Foto oben) kann mit stromlinienförmigem und elegantem Design sowie hochmoderner Frontpartie aufwarten und kommt mit einer modernen Frontpartie daher, die Doppelhalogenscheinwerfer mit LED-Technik hinter rauchgetönten Abdeckungen aufnimmt. Auch unter dem Kleid befindet sich modernste Technik: Ein flüssigkeitsgekühlter 500er Einspritzmotor mit Vierventiltechnik leistet 28,2 kW (38 PS) und schafft 147 km/h in der Spitze. KYMCO verspricht ein sanftes ABS und ein bequemes Reisen auch zu zweit. Zusätzlich sorgen weitere Ausstattungsmerkmale für ein komfortables Gefühl. Der Evolution kostet 6.195 Euro und kann hier auf der Messe eingehend unter die Lupe genommen werden.
Was natürlich auch für die Downtown 300i und seinen kleinen Bruder Downtown 125i gilt. Der 300er leistet 30 PS mit Vierventiltechnilk und stufenloser Variomatik. Das reicht für 130 km/h Höchstgeschwindigkeit und sorgt für Rekordwerte: In 2,5 Sekunden ist der Luxusroller auf 50 km/h beschleunigt, in 10,5 Sekunden bei 100 km/h. Trotzdem begnügt er sich mit vier Litern auf 100 Kilometern und bringt den Fahrer über 300 Kilometer weit. Den 300i mit ABS gibt es für 5195 Euro, der 125i mit ABS gehört für 4095 Euro Euch. Beide Modelle gibt es auch ohne ABS.
Auf so einer Zweiradmesse sind wir ja immer von den Fahrzeugen begeistert, die ein wenig rausstechen aus der Masse. Und so verliebten wir uns schlagartig in dieses Dreirad:
Was das ist? Eine Piaggio Ape Calessino. Ein Dreirad. Ein Ding, wie eine zu groß geratene Vespa mit Dach. Irgendwo zwischen Golf-Caddy und Rikscha. Was nicht abwertend klingen soll. Im Gegenteil: Wer sich die Calessino anschaut, entdeckt sofort das italienische Design. Stilsicher bewegt man sich mit ihr nicht nur durch die Gassen des Stiefelstaates. Auch hierzulande macht man damit sicher einen guten Eindruck und zieht neidische Blicke auf sich.
Klar: Für den Alltag ist die Ape nichts. Vielmehr würden Hotels, Event-Veranstalter, Bars und Restaurants oder Freizeitparks die Calessino als auffälligen Werbeträger nutzen, hieß es am Stand des Cycle Shop aus Köln. (Halle 6, Stand 643).
Die Calessino ist eine Reproduktion des 1960er Modells und schafft 56 km/h in der Spitze. Vier Leute haben in ihr Platz, einen Kofferraum hat sie auch. Der 422 Kubik-Viertakt-Diesel-Motor leistet 8,4 PS und ist wassergekühlt. Für knapp 7000 Euro gehört die charismatische Italienerin Euch.
Einen ziemlich coolen Umbau einer Harley Sportster XL 1200 zeigt EML Trikes am Stand von Steido (Halle 3b, Stand 323). Auf Basis der letzten HD Sportster XL 883 und 1200 wurde dieses sportliche Trike entworfen. Zur Standard-Ausstattung gehören unter anderem eine unabhängige Federung hinten, aus hochwertigem Chrome-Molybdän-Stahl, also rostfreiem Stahl. Außerdem gibt es einen Kurvenstabilistator, eine integrierte Feststellbremse, eine 4-Kolben-Radialbremszange hinten und Alu-Design-Rücklichter. Optional als Zubehör sind ein Kofferraum mit Deckel und Verriegelung, ein elektrischer Rückfahr-Assistent und Foot Wings erhältlich.
Die urbane Fortbewegung, also das Vorankommen in der Stadt, verlangt nach neuen Konzepten. Das zeigen nicht nur die derzeitigen Spritpreise eindrucksvoll, sondern auch immer neue Überlegungen und Absurditäten der Politiker, sprich Umweltzone, Sondersteuern und was noch alles kommen mag. Eine Alternative ist, wir haben das an der einen oder anderen Stelle bereits geschrieben, die Elektromobilität sein. Mit dem e-max gibt es bereits heute einen ausgereiften Scooter, der zumindest im städtischen Umfeld die Antwort sein könnte.
Nicht nur die Vorbereitungen zur MOTORRÄDER Dortmund laufen wie geschmiert. Damit Euer Bike wie geschmiert läuft, dafür sorgt der Aussteller Profi Products. Angefangen hat das Unternehmen als Vertriebsfirma für Zubehörartikel. Schon bald kamen erste Eigenentwicklungen, die sich vor allem auf die Pflege von Motorrädern konzentrierten.
Unter dem Namen Profi Dry Lube bietet Profi Products die erste, speziell für moderne Dichtringketten entwickelte, Trockenfilm-Schmierung. Diese ist fettfrei, darum bleiben Felge, Schwinge, Speichen und vor allem O- und X-Ringe immer sauber.
Mit Profi Fuel Max wird ein Produkt angeboten, das Ablagerungen und Oxidationen in Vergasern und Einspritzanlagen verhindert und beseitigt. Eventuell im Tank enthaltenes Kondenswasser wird gebunden, und beim Fahren aus dem Kraftstoffsystem entfernt.
Außerdem im Sortiment des Ausstellers: Die LusterLace-Pflegeserie und die in Deutschland entwickelten Profi Laser Tools, die sich international als branchenübliche Fahrwerks-Vermessungssysteme durchgesetzt haben.
Seit 20 Jahren gibt es Profi Products nun schon und nicht zuletzt die bewährten Produkte sorgen dafür, dass es bei dem Unternehmen aus Trippstadt läuft, wie geschmiert.
In Halle 6, an Stand 695 könnt Ihr Euch selbst überzeugen.
Wer sein Motorrad liebt, der spendiert ihm noch das eine oder andere Zubehörteil. Auch deswegen kommen viele Biker zur MOTORRÄDER DORTMUND – um Accessoires, Bekleidung und das ein oder andere Extra für das eigene Bike zu erstehen. Dabei sind einige Umbauten am eigenen Zweirad nicht ohne – vor allem wenn es um Modifikationen an Lenkern, Bremsleitungen, Reifen und dem Auspuff geht. Genau diese Dinge bauen die meisten Biker jedoch um, wie Frank Volk vom TÜV Süd erzählt. Und er warnt: Beim Umbau gibt es wichtige Dinge zu beachten, will man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten oder die Verkehrssicherheit des Bikes herabsetzten.
Wichtig bei jeglichen Umbauten ist das Vorhandensein einer Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder aber ein Teilegutachten, das bei der TÜV-Abnahme vorgelegt werden muss. Umbauten, welche direkten Einfluss auf die Verkehrssicherheit des Motorrads haben, müssen in der Regel auch vom TÜV abgenommen werden. Weitere Details kann der schraub-faszinierte Biker hier nachlesen, und im Zweifelsfall ist der TÜV immer der richtige Ansprechpartner, wenn man Fragen hat.
Das Thema Kommunikation beim Motorradfahren ist kein Leichtes. Das Handy am Ohr macht sich etwas schlecht – die Lösung ist ein Bluetooth-Headset. Mit BlueBike stellt das Unternehmen Votronic CES Technology ein System vor, das mehr kann. Es ist ein komplettes Entertainment-System, das individuell auf den Biker und seine Wünsche angepasst werden kann.