Messe-Weblog

Geschichte mit Tradition und Stolpersteinen: MZ in Sonderausstellung.

Leipzig 2012 | 04.02.2012, 14:18 Uhr

Vor neunzig Jahren begann mit den ersten Serienmodellen die Geschichte der Motorradproduktion in Zschopau. Mit dem ‘Reichsfahrtmodell’ legte man in der erzgebirgischen Kleinstadt den Grundstein für eine Zweirad-Erfolgsgeschichte. Nur wenige Jahre nach den ersten Exemplaren verlassen 1929 so viele Motorräder die Fabrikhallen, wie in keiner anderen Firma sonst – MZ ist der größte Motorradhersteller der Welt.
Was die meisten übrigens nicht wissen: MZ war der erste Zweiradhersteller, der das Fließband in der Produktion einsetzte.

Der erste Rückschlag für den Hersteller ist der Zweite Weltkrieg. Nach dessen Ende werden die Anlagen demontiert und in die Sowjetunion abtransportiert. Danach benötigt man einige Jahre, bis man sich wieder aufrappelt. Im Jahr 1962 schließlich gelingt es wieder, an der Spitze zu stehen: Zehn Jahre nach der ersten Baureihe nach dem Neuanfang fertigt man die ES 125/150 – sie wird das bis heute meist gebaute deutsche Motorrad.

Nach der politischen Wende in Deutschland wurde MZ 1990 privatisiert. Seit dem hat die Marke stetig zu kämpfen – gegen den Markt, vor allem aber gegen das ihr zu Unrecht anhängende DDR-Image. Denn trotz der Fertigung “im Osten”, stand Innovation bei MZ selten still – so waren die Motorräder die ersten mit asymmetrische Abblendlicht. Zudem fertigte man bereits seit 1994 den Elektroroller Charly.

Seit 2010 lebt die Marke MZ vor allem im Motorradsport weiter. So geht das MZ-Racing-Team in diesem Jahr in der neugegründeten Moto3 an den Start und liefert auch eine Maschine für das Moto3-Engagement des Racing Team Germany.

Zu Ehren des 90sten Geburtstags der MZ Motorradwerke in Zschopau gibt es auf der MOTORRAD MESSE LEIPZIG eine kleine Ausstellung. Mit dabei sind neben einigen Klassikern auch Einzelanfertigungen wie eine Trophy-MZ und die nur fünf mal gefertigte MZ RF 500 ADAC – einer Sonderanfertigung für den ADAC von 1994.
Zu sehen ist die kleine Ausstellung in Halle 5.

“Gib mal den 24er Schokoschlüssel!”

Leipzig 2012 | 04.02.2012, 12:55 Uhr



Maggie Guldenkirch hat ein Problem: Ihr Schokoladenwerkzeug sieht einfach zu perfekt aus. Kaum jemand glaubt beim Anblick der Maulschlüssel, Hammer, Engländer, Zangen, Schiebelehren, Zollstöcke oder Zündkerzen, dass es sich hier um Schokolade handelt. Entsprechend viele wollen fühlen und anfassen, was natürlich streng verboten ist. Spätestens beim näheren Betrachten der Teile merkt man aber dann doch, dass es sich hier um belgische Edelbitterschokolade handelt – weil die so verführerisch riecht.

Seit vier Jahren stellen Maggie und ihr Mann Wilhelm Werkzeug aus Schokolade her. Neben der reichhaltigen Produktpalette fertigen die Schokolatiers aus Hürth bei Köln auch Sonderwünsche an. Meist handelt es sich dabei um besondere Motorräder. Der Messeauftritt hat sich für die Guldenkirchs bereits gelohnt: Honda und Yamaha hätten bereits Interesse an einer Zusammenarbeit angekündigt, sagt Maggie.

Aufbau und Eröffnung im Zeitraffer

Leipzig 2012 | 04.02.2012, 12:18 Uhr

Von Robert Schäwe und seinen Zeitraffer-Videos haben wir Euch bereits berichtet. Der Leipziger hat ein neues Werk fertig, das wir Euch nicht vorenthalten wollen: Aufbau und Eröffnung im bewegten Zeitraffer. Viel Spaß!

Nicht nur für Großwildjäger

Leipzig 2012 | 04.02.2012, 11:01 Uhr

Bei Kawasaki hat es uns auf Anhieb ein besonderes Fahrzeug angetan. Kein Zwei-, sondern ein Vierrad. Das Prairie ATV in Real Tree Camouflage. Nicht nur wegen seiner Speziallackierung im “echte-Bäume-Stil”, sondern vor allem wegen seines angebauten Zubehörs. Ja, ihr seht richtig. In das Anbauteil kommt nicht etwa eine Geige, nein, dort verstaut der Jäger von heute seine Büchse. Ist natürlich nur eine von vielen Möglichkeiten, wie man das 4×4-Gefährt nutzen kann.

Extreme Kurvenlage? Kein Problem!

Leipzig 2012 | 04.02.2012, 10:40 Uhr

Hand aufs Herz – wie sind Eure Erfahrungen mit extremen Kurvenlagen? Nicht so gut? Hier auf der Messe könnt Ihr erleben, wie es ist, wenn man sich mal so richtig in die Kurve legt. Die ADAC Fahrsicherheitszentren in Schkeuditz (Leipzig-Halle) und Linthe (Berlin-Brandenburg) haben dazu ein Motorrad mit “Stützrädern” mitgebracht. Nicht weniger als 45 Grad beträgt die Neigung im Extremfall, die ein Motorrad und sein Reifen aushalten – natürlich nur auf abgesperrten Strecken.

Aber auch im normalen Alltag kann es vorkommen, dass man etwas mehr lenken muss. Etwa beim Ausweichen vor Hindernissen oder wenn man sich mit dem Tempo verschätzt hat. Dafür gibt es die ADAC Fahrsicherheitszentren. Spezielle Kurse wie ein Grundlagen- oder ein Intensivtraining zeigen Euch beispielsweise, wie man richtig lenkt, wann man besser bremst anstatt auszuweichen und was mit Hilfe der Lenkimpulstechnik möglich ist. Alle Infos haben die Männer hier vor Ort. Oder Ihr informiert Euch auf der Website Sachsentraining und fahrsicherheit.de/linthe.

Tut nicht weh, hilft aber viel

Leipzig 2012 | 04.02.2012, 09:13 Uhr

Über die Aktion des Runden Tisches zugunsten der einjährigen Nele hatten wir Euch schon erzählt. Aufgrund einer seltenen Immunschwächekrankheit braucht sie dringend eine Spende von gesundem Knochenmark. Da hier aber nur wenige Personen in Frage kommen, wird händeringend nach Menschen gesucht, die bereit sind, sich typisieren zu lassen. Durch die Typisierung kann festgestellt werden, ob man als Spender von Knochenmark oder Blutstammzellen in Frage kommt.

Auf der Motorrad Messe Leipzig steht, organisiert durch den Runden Tisch, in Halle 3, gleich hinter der Fläche des Runden Tisches, ein Team des Vereins für Knochenmarkspenden Sachsen e.V. Der Verein wurde 1997 von Transfusionsmedizinern des Universitätsklinikums Leipzig und dem DRK-Blutspendedienst Sachsen gegründet. Seitdem wurden für viele Personen Typisierungen vorgenommen.

Das Ganze funktioniert völlig unkompliziert und dauert rund zehn Minuten. Der Großteil der Zeit geht für das Beratungsgespräch drauf. Hier wird einem erklärt, wie eine eventuelle Knochenmark- und Blutstammzell-Spende abläuft und was mit den Daten passiert, die man auf dem Formular hinterlässt. Dazu gehören Name, Anschrift und Telefonummer. Nur eine Minute dauert die Abgabe einer Speichelprobe. Dabei wird ein Wattestäbchen erst an der rechten Innenseite der Wange rund 30 Sekunden gerieben, danach folgt die linke Seite. Das war’s schon.

Mit der Abgabe der Daten, der Probe und der Einverständniserklärung ist man für die weltweite Spendersuche registriert. Die Daten verbleiben so lange in der Datei, bis man das 60. Lebensjahr vollendet oder man sein Einverständnis widerrufen hat. Im Falle einer Übereinstimmung mit den Gewebemerkmalen eines Patienten nimmt der Verein Kontakt mit Euch auf. Alles weitere dazu erfahrt Ihr beim Verein direkt vor Ort oder auf der Website.

Eure Blogger sind heute, so wie die Herren auf dem Bild hier oben, mit gutem Beispiel vorangegangen und haben sich registriert und typisieren lassen. Seid Ihr auch dabei?

Fred und Chris auf dem Spielplatz

Leipzig 2012 | 04.02.2012, 08:55 Uhr

Wir sind stolz, Euch hier in Leipzig als Deutschlandpremiere die MONSTER Trial Show präsentieren zu dürfen. Stars dieser Show sind die Belgier Fred Crosset und Christophe Bruand. Die beiden haben weltweit diverse Preise im Trial- und Freestyle-Fahren eingeheimst und begeisterten bislang vor allem in den BeNeLux-Ländern ihr Publikum. Nach einem Jahr Arbeit ist es uns gelungen, die Ausnahmetalente nach Leipzig zu holen.

Hier könnt Ihr sehen, wie viel Spaß sie auf ihrem ganz privaten Spielplatz haben. Dieser besteht aus dem MONSTER-Truck, diversen stehenden und liegenden “Dosen” als Hindernisse und für Sprünge, Rampen und schrägen Seitenwänden. Was man damit auf zwei Motorrädern alles anstellen kann, zeigen Fred und Chris Euch mehrmals am Tag. Wir haben einige Momente eingefangen.

Führerscheinbonus von BMW und Kawasaki

Aussteller, Leipzig 2012 | 03.02.2012, 15:26 Uhr

Für den Autor dieser Zeile ist die Chance schon rum – wie der Prüfungstermin auf dem Führerschein im Bild zeigt. Er ist bereits seit seit mehr als einer Dekade auf den Straßen daheim. Wer noch nicht so weit ist, dem will ich dieses Angebot jedoch nicht vorenthalten.

Wer bereits vor der ersten Fahrschulstunde weiß, was es nach der bestandenen Prüfung für ein Motorrad sein soll, der kann sich bei BMW und Kawasaki jetzt einen Preisnachlass holen. So gibt es bei Kawasaki pro Kubikzentimeter des neuen Bikes jeweils einen Euro zum Führerschein hinzu. Bei BMW gibt es hingegen ganz pauschal 1.000 Euro zum neuen Führerschein hinzu – egal, ob man sich für einen der neuen Maxi Scooter oder eine der bekannten BMW Motorrad-Modelle entscheidet. Die Bayern schenken Neulingen darüber hinaus noch einige Euro, wenn man gleich noch die passende komplette Fahrerausstattung erwirbt.

Informationen zu den einsteigerfreundlichen Angeboten gibt es bei den Herstellern direkt am Stand – prima natürlich, denn hier kann man auch gleich einmal Probe sitzen …

BMW findet ihr in Halle 3, Kawasaki ebenfalls.