Mit 268 Ausstellern konnte die Leipziger Motorradmesse in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord vermelden. Maschinen, Bekleidung und Zubehör waren in allen Preis- und Qualitätsklassen vertreten. Bei den neuen Modellen erregten die Großroller von BMW, Honda und Aprilia viel Aufmerksamkeit. Im Mittelpunkt des Interesses des traditionell sehr sportlich orientierte Leipziger Messepublikums standen jedoch wieder die großen Sportmaschinen. Die Tausender und Zwölfhunderter-Neuheiten von BMW, Ducati, Honda, Yamaha, Suzuki, Kawasaki und Triumph wurden eifrig für Sitzproben genutzt. Das Besucherinteresse richtete sich auch auf die besonderen Fahrzeuge wie Trikes, Chopperumbauten und Quads, die in den Messehallen zu sehen waren.
Insgesamt litten die Besucherzahlen unter den eisigen Temperaturen. Bei zweistelligen Minusgraden und Schneetreiben im Umland kamen vor allem am Freitag weniger Besucher als im Vorjahr. Dagegen besuchten am Wochenende die fachkundigen Zweiradfans wie gewohnt die Messe, so dass es unter dem Strich bei einem Minus von fünf Prozent blieb. 49.000 Zweiradfans sahen den Saisonauftakt in Leipzig. Neben den Neuheiten kam das neu gestaltete Action-Programm besonders gut an. Die Monster-Trial-Show, die erstmals in Deutschland überhaupt auf einer Messe zu sehen war, löste mit atemberaubenden Stunts Beifallsstürme aus.
Sehr ruhig blieb es wetterbedingt auf dem Motorradparkplatz vor der Eingangshalle. Immerhin trauten sich jeden Tag trotz Eiseskälte etwa ein Dutzend unverdrossene Motorradfahrer, mit ihrem Zweirad zur Messe zu fahren. Nach dem insgesamt guten Verlauf der Messe wird sich die Zahl der Motorrad- und Rollerfahrer schnell vervielfachen, wenn endlich die ersten Frühlingslüftchen wehen. Im nächsten Jahr findet die 18. Internationale Motorrad Messe Leipzig ab Freitag, dem 1. Februar bis Sonntag, dem 3. Februar 2013 statt.
Sich in der Großstadt fortzubewegen heißt meist: Anfahren, hochschalten, runterschalten, stehenbleiben. Wie das in der Rush-Hour eben so ist. Das geht aufs Material. Was liegt da näher, als auf Elektro-Antrieb zu setzen. Für viele jedoch geht mit dem Direktantrieb der Fahrspaß verloren. Also dachte sich der US-amerikanische Hersteller Brammo: Statten wir unsere E-Bikes doch mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe aus. Selbiges stammt vom italienischen Unternehmen SMRE, die ein mechatronisches Antriebssystem entwickelt haben, bei dem das Fahrverhalten dem eines Verbrennungs-Motorrads ähneln soll. Die Integrated Electric Transmission (IET) kommt bei vier Modellen der Engage-Reihe zum Einsatz. Hier auf der Messe könnt Ihr Euch außerdem auch über das Modell Enertia informieren.
Es ist Leidenschaft, die Ronny Schlieder antreibt. Kaum anders auch, ist es zu erklären, wenn sich ein junger Kraftfahrzeugmeister entscheidet, ohne viel finanzielles Risiko sein eigenes Rennteam zu gründen.
Mit RS Speedbikes hat sich Ronny auf das Wagnis Langstrecken-Motorrad-Sport eingelassen. Im letzten Jahr ging der Teamchef zusammen mit seinen zwei Fahrern Lars Albrecht und Tobias Kollan sowie vielen freiwilligen Helfern bei den ersten Rennen an den Start. Am Ende des Jahres konnte man auf eine stolze Bilanz verweisen – obwohl auf Langstrecken-Rennen spezialisert konnte Fahrer Lars Albrecht beim ersten Rennen der eingesetzten BMW S1000RR bei einem Lauf der IBPM direkt einen Sieg erringen. Beim ersten Einsatz auf der Langstrecke sicherte man sich souverän den dritten Platz – ein stolzes Ergebnis für ein neu formiertes Team ohne Rennerfahrung.
Diese Erfolge will man in der neuen Saison 2012 natürlich topen und hat sich ehrgeizige Ziele auf die Fahne geschrieben: Gewinn der Deutschen Langstreckenmeisterschaft und den Gesamtsieg im German Endurance Cup.
Beim FIM Endurance Weltmeisterschaftslauf in Oschersleben will man daneben auch noch die Open-Klasse anführen – dann mit den beiden zusätzlichen Gastfahrern Andreas Hänke und Thorsten Bammann.
Im “zivilen Leben” übrigens hat sich das Unternehmen von Ronny Schlieder auf den Service und Reparaturen von Motorrädern spezialisiert, inklusive der Entwicklung und Herstellung speziell benötigter Komponenten für den Motorradrennsport.
Wenn das Motorrad auf eine längere Reise gehen soll, braucht man einen Anhänger. Sich einen zu kaufen ist eine Variante – einen zu mieten die wohl bessere weil günstigere. Ein Anbieter auf diesem Gebiet ist Trailer-Direct.de. Ferenc Fiedler, Leiter der Niederlassung Taucha zeigt hier einen Teil seiner Produktpalette von Stema-Anhängern.
“Wir haben alles von einem zulässigen Gesamtgewicht von 750 bis 1500 Kilogramm, von ganz einfachen Modellen bis zum absenkbaren Anhänger”, sagt er. Diese kann man natürlich auch kaufen, die Stärke von Trailer-Direct ist aber die Vermietung. Gefragt ist neuerdings der ganz große Anhänger von Stema, der WOM Plattform-Transporter mit einer Breite von 1,80 Meter und einer Länge von 3 Metern. Drei große Maschinen passen da ohne Probleme drauf. Beim Verladen und Befestigen der Motorräder helfen die Experten von Trailer-Direct, denn das ist bei fast jeder Maschine anders gelöst.
Rennen, egal welcher Art, sind für Streckenbetreiber und Veranstalter ein hartes Geschäft. Denn neben der Strecke tauchen allerhand Kosten auf, aus denen schnell Millionensummen werden. Kosten waren auch der Grund, weshalb die MotoGP am Sachsenring im vorigen September abgesagt wurde. Auf diese Botschaft hin formte sich in der Sachsenring-Region Hohenstein-Ernstthal schnell Widerstand – nur kurz nach Bekanntgabe gingen rund 5.000 Fans erstmals für den Erhalt des Rennens auf die Straße. Und sie blieben nicht ungehört: Nach weiteren Protesten wurde der Sachsenring wieder in den MotoGP-Kalender aufgenommen.
Ein Erfolg.
Zum Teil zumindest. Denn das Ende des Sachsenring-MotoGP ist damit nicht vom Tisch.
Aus diesem Grund setzen sich gleich zwei Vereine für den weiteren Erhalt im MotoGP-Kalender ein. Denn die aktuelle Lage sieht nur einen letzten Auftritt des Zirkus in diesem Jahr vor. Danach soll Ende sein. Die beiden Vereine präsentieren sich nun – auch auf der Leipziger Motorrrad Messe – allen MotoGP- und Motorrad-Fans, um sie zum Besuch zu animieren. Denn mit den richtigen Zahlen im Ticketverkauf kann die MotoGP auch in den kommenden Jahren in Sachsen gehalten werden …
Auf dem Foto lächeln euch ‘Rettet den MotoGP Sachsenring e.V.“-Gründerin und -Vorstand Jana Lorenz sowie die beiden Mitglieder Manuela und Melissa Vogel an. Insgesamt hat der Verein aktuell 120 Mitglieder, die sein Ziel unterstützen. Auf die Fahne haben sich die Fans geschrieben, für Aufmerksamkeit zu sorgen und Spenden zu sammeln. Die sollen künftig zielgerichtet für Auftritte wie hier auf der Messe, aber auch die Nachwuchsförderung in Sachsen eingesetzt werden. Wir drücken die Daumen!.
Beinah traditionell ist sie, die jährliche Wahl zur Miss Grid Girl auf den deutschen Motorradmessen. Die Gewinnerin darf sich auf ein spannendes Jahr auf deutschen und internationalen Rennstrecken freuen und die Teams im Fahrerlager anfeuern.
Sage und schreibe 93 Bewerberinnen gab es in diesem Jahr für das Miss Grid Girl Casting in Leipzig. Von ihnen wurden 12 für das gestrige Casting eingeladen. Alle stammen aus Leipzig und der Umgebung, ein Mädel kam direkt aus dem Frankreich-Urlaub, um hier teilzunehmen. Sechs Mädchen ziehen jetzt ins Deutschland-Finale der Miss Grid Girl-Wahl auf der MOTORRÄDER DORTMUND ein: Freuen können sich Valeria, Fanny, Nadine, Julia, Christin und Sylva.
Im Stadtverkehr bieten Zweiräder viele Vorteile. Wenig Platzbedarf, geringer Spritverbrauch, gute Übersicht. Eine neue Klasse von Bikes soll diese Vorteile mit Sportlichkeit und ‘Motorradgefühl’ vereinen: Urban Bikes.
Beispielhaft für diese neue Klasse steht die neue Honda NC 700. Das Motorrad wartet mit einigen durchdachten Details auf, die Vorteile von Roller und Motorrad verbinden: Schickes ‘Motorrad’-Design und praktische Lösungen, dazu eine mehr als effiziente Maschine.
Die NC 700 wurde von Grund auf neu entwickelt. Für einen günstigen Preis von nur 5.999,00 Euro bringt sie serienmäßig ein Doppelkupplungs-Getriebe mit, die das Fahren im manchmal stockenden, städtischen Verkehr einfacher macht. Außerdem ist ABS in Serie dabei.
Außergewöhnlich macht die NC 700 der vorhandene Stauraum: Dort, wo der Tank beim Motorrad normalerweise sitzt, ist Platz für den Helm, der Tankzugang befindet sich unter der Sitzbank. Daneben gibt es noch Platz unterm Sitz und hinter der Verkleidung – kennt man von Rollern.
Ansprechen soll die die NC 700 vor allem Neueinsteiger. Sie sollen von den praktischen Lösungen und dem 48 PS starken Motor angezogen werden. Der verbraucht 3,7 Liter/100 km und richtet sich mit seinen 48 PS an der Obergrenze für die neue Einstiegsgrenze bei den Motorrad-Führerscheinen aus, die ab 19. Januar 2013 gültig werden. Für diese Klasse ist die NC 700 dann das ‘Top-Modell’.
Hessen entdecken, abseits der normalen Touren und auf den Spuren der Gebrüder Grimm? Wer im Gebiet Kellerwald-Edersee unterwegs ist, hat einiges zu entdecken. Das verspricht die Familie Kern, und kann es mit ihrem Angebot natürlich auch halten!
Die Familie betreibt im “hessischen Hinterland” (hinter Kassel) Hessens erstes Themenhotel, in dem 50 unterschiedlich eingerichtete Zimmer auf Euch warten.
Für Biker, die in dem ehemaligen Bauerngehöft immer Willkommen sind, warten spezielle Angebote und geplante Touren. Vom kleinen Bad Zwesten aus könnte ihr euch auf abwechslungsreiche Tagestouren begeben, in denen Hessen als Land mit verschlungenen Landstraßen und wenig zu überwindenden Höhenmetern sich von seiner perfekten Seite für Freunde des Cruisens zeigt. Nach den Touren erwarten euch ein spezielles Lehm-Spa-Wellnessangebot. Und Abends kann es wieder zünftig weiter gehen, in der eigenen Bauernstube werden regionale Spezialitäten serviert – oder ihr macht’s euch einfach selbst und grillt im Innenhof.
Märchenhaft ist übrigens nicht nur die Landschaft. Im hessischen Land rund um Kassel werden auch viele der Märchen der Gebrüder Grimm verortet – deren berühmte Märchensammlungen nämlich entstanden während ihrer Zeit in Kassel.